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Giulia Sprint- Eine italienische Schönheit

Ich gebe es zu, lange Zeit konnte ich mich nicht für RC Cars begeistern. Diese Buggies,Offroad Monster und Drift Cars mit ihren schrill lackierten Karosserien, den befremdlichen Pistolenfernsteuerungen und dem mehrheitlich fehlenden Scaleanspruch hatten mir nie wirklich zugesagt. Bis ich beim Durchstöbern eines Webshops auf den Tamiya-Bausatz eines echten italienischen Klassikers stiess. Die Giulia gehört für mich nicht nur zu den bestaussehendsten Autos die Alfa Romeo herausgebracht hat, sondern womöglich auch zu den schönsten Italienern aus dieser Zeit. Dem Bausatz konnte ich nicht widerstehen und so wurden kurzerhand Pistolenfunke, Empfänger, Akku und Lexanlacke für die Giulia Sprint geordert. 

Eine "grosse" Giulia Sprint, Baujahr 1967 

Der Bau des Chassis ging ziemlich schnell von der Hand da die Bauanleitung wirklich sehr verständlich gehalten wurde und man die einzelnen Schritte gut nachverfolgen kann. Sehr hilfreich war, dass für jeden Bauschritt die benötigten Schrauben im 1:1 Masstab abgebildet waren, einmal kurz hinhalten und schon hat man Gewissheit. Sehr viel Freude hatte ich auch beim Zusammenbau der technischen Komponenten wie dem Differentialgetriebe, der Achsenlenkung oder den Radaufhängungen, da sieht man wie die Mechanik Schritt für Schritt entsteht. Und ja, dass für einmal keine Schleif- und Spachtelorgie angesagt war, hat auch seinen Reiz.

Blick auf den Baukasteninhalt

Das Chassis, das im übrigen auf drei verschiedene Radstände verstellt werden kann, war binnen weniger Tage abgeschlossen. Die Plastikteile bedürfen kaum Nacharbeit und passen perfekt ineinander. Sodann konnte mit der Karosserie weitergemacht werden. Dies war ein absolutes Novum für mich, da ich bislang keinen Kontakt zum Material Lexan hatte und ich ehrlicherweise nie auf die Idee gekommen wäre etwas von Innen zu lackieren. Nachdem ich mir auf Youtube einige Tutorials angeschaut hatte, fühlte ich mich für die anstehenden Lackierarbeiten gewappnet. Im Grossen und Ganzen hat die Lackiererei auch gut geklappt, wenn auch die Lexan-Sprühlacke von Revell für meinen Geschmack etwas gar laufend sind, sodass sich an zwei, drei Stellen kleine Nasen ergaben, was man aber kaum sieht. 

Fertig lackierte Karosserie

Etwas schwieriger gestaltete sich die Trimmung/Feinjustierung der Lenkung, doch irgendwann war ich mit dem Geradeauslauf und der Symmetrie des Lenkungsausschlags zufrieden. Zeit also, um an der Karosserie der Giulia die letzten Details anzubringen. Der Kühlergrill und die Rückspiegel sind aus Plastik und in Chromoptik gehalten, die anderen Details wie Rücklichter, Chromleisten, Blinker und das legendäre Quadrifoglio-Emblem sind leider als Aufkleber gehalten. Aber alles in allem macht die Giulia auch in 1:10  einen sehr schönen Eindruck  und der mitgelieferte Bürstenmotor sorgt für richtig viel Spass beim klassischen Heckantriebler!

Die fertig gestellt Giulia, einfach bellissima!
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